#rollit Faszienrollen Benefits und Tipps

21.08.2017

Die Muskulatur wird von einem Gewebe zusammengehalten: der Faszie.

Man kann sich das Ganze wie einen gestrickten Ganzkörper - Overall vorstellen. Dieses Bindegewebe umgibt und durchdringt jeden Muskel, Knochen, Nerv und jedes Organ. Die Faszien haben einen großen Einfluss auf unsere Bewegungen, Haltung, Schmerzempfinden und die Muskulatur.

 

Mittlerweile gehören die Faszienrollen zu meinem additional Trainingsequipment und bereichern meine Workouts und Regeneration.

Eine Kursteilnehmerin meinte: “Als ich in Russland Ballett getanzt habe, haben wir auf Flaschen von Coca Cola gerollt”. Die heutigen Rollen sind sicher komfortabler, aber man könnte auch mit einer Langhantel arbeiten.

 

Eines ist klar: Das Rollen ersetzt kein konsequentes, starkes Training und führt auch nicht zur Traumfigur. Allerdings gibt es andere tolle Benefits.

Die Faszien speichern viel Wasser, sogenannte Verklebungen sind dehydriertes Fasziengewebe. Das hindert uns am reibungslosen Bewegungsablauf und kann zu Beschwerden wie z.B. Verspannungen und Schmerzen führen.

Was passiert mit einer Zitrusfrucht, die vor dem Aufschneiden gerollt wird?

Der Saft kommt in Fluss. Und das funktioniert auch bei unserem Fasziengewebe, wenn wir rollen.

 

Speziell für Menschen, die schon viel Sport machen und Muskelkater haben oder unter Verspannungen durch ihren 9-to-5-Job leiden, bringen die runden Helfer echte Erleichterung.

Man bezeichnet das Rollen auch als myofasziale Selbstmassage (also Muskel - Faszien Massage). Ansatzweise ist es mit einer richtigen Massage vergleichbar.

Aber ich muss euch warnen: Es kann auch genauso schmerzhaft sein, auf eine entspannende Art und Weise.

 

Zum Anfangen empfehle ich eine Rolle und einen Ball. Es gibt unterschiedliche Härtegrade, am besten ihr probiert im Shop mit welchem ihr euch am wohlsten fühlt. Mit der Rolle könnt ihr großflächig arbeiten und der Ball wirkt punktuell, er passt auch prima ins Reisegepäck.

 
 

7 Punkte auf die ihr achten solltet:

 

 

1. Beginnt immer in der Mitte des zu rollenden Muskels, dann könnt ihr in einer flüssigen Bewegungen vor- und zurück, ohne wieder neu ansetzen zu müssen.

 

2. Generell solltet ihr den ganzen Körper ausrollen, denn eine Verspannung kann ihren Ursprung auch an einem anderen Ort haben.

 

3.  Wenn ihr Muskelkater oder Verspannungen habt und nicht viel Zeit, tut es auch gut, nur die betroffenen Zonen zu bearbeiten.

 

4. Die Rolle soll mit dem gesamten Muskel in Berührung kommen, also dreht z.B. die Wade nach rechts und links um alles zu massieren.

 

5. Nie direkt am Gelenk rollen. Auch nicht am Schienbein, sondern rechts und links davon.

 

6. Sogenannte Triggerpunkte, lokale Muskelverhärtungen, könnt ihr auch bearbeiten. Haltet die Position und atmet in den Schmerz, sobald er sich dumpf anfühlt, könnt ihr wieder großflächig ausrollen.

 

7. Füße nicht vergessen, die Reflexzonen werden stimuliert. In der Alternativmedizin geht man davon aus, dass der Fuß den gesamten Körper widerspiegelt.

 

 

 

 


 

Wenn euch mein Blogbeitrag inspiriert hat wünsche ich euch viel Spaß beim Rollen!

 

 

 

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